Ganz gleich, ob du in der Werbung, im Film, im Fernsehen oder im Bereich Branded Content tätig bist: Wer Musik lediglich als i-Tüpfelchen oder als Nice-to-have betrachtet, begeht einen kostspieligen Fehler. Denn wenn es darum geht, Inhalte zu schaffen, die emotionale Bindungen fördern, Markenvertrauen aufbauen und das Publikum in die Erzählung eintauchen lassen, lässt sich die Bedeutung der richtigen Musik gar nicht genug betonen. Aber wie findet man schnell hochwertige Musik für die eigene Produktion, sichert sich ohne großen Aufwand die richtigen Lizenzen für die kommerzielle Nutzung und bleibt dabei im oder unter dem Budget? Genau dabei können wir helfen.
In puncto Komfort, Kosten und Qualität spielt das Musikangebot von Audio Network eine wegweisende Rolle. In diesem Blog gehen wir auf die Grundlagen der Musiklizenzierung bzw. Sync-Lizenzierung ein. Außerdem zeigen wir die Vorteile von Audio Network und erklären, wie wir Ihnen helfen können, Ihr Projekt auf die nächste Stufe zu heben.
Welche Musiklizenz benötige ich?
Sofern du nicht vorhast, selbst komponierte Originalmusik zu verwenden – wodurch du der Rechteinhaber bist – oder auf eine kostenlose Musikbibliothek zurückgreifst, musst du die entsprechenden Lizenzen einholen, um Musik in deiner Produktion nutzen zu können. Welche Lizenzen du benötigst, hängt davon ab, wie und wo du die Musik verwenden möchtest, aber du musst auf jeden Fall beim Verlag oder Komponisten eine Sync-Lizenz beantragen und – vorausgesetzt, der:die Künstler:in hat einen Vertrag mit einem Plattenlabel – auch eine Master-Lizenz erwerben. Wie man sich vorstellen kann, kann dies oft ein langwieriger und komplizierter Prozess sein.
Wenn du dich für die Nutzung einer kostenlosen Musikbibliothek entscheidest, bedeutet das nicht, dass damit keine Risiken verbunden sind. Wie wir in unserem Blogbeitrag „Warum die Lizenzierung von Musik für Social Media eine klügere Wahl ist als die Nutzung kostenloser Bibliotheken“ erläutern, schränken kostenlose Musikbibliotheken oft die Monetarisierung ein oder erfordern zusätzliche Lizenzen für die kommerzielle Nutzung. Darüber hinaus gibt es bei einer kostenlosen Bibliothek keine Garantie für die Produktionsqualität, was bedeutet, dass die Professionalität deiner Inhalte darunter leiden kann.
Der einfachste Weg, all diese Probleme zu umgehen, ist die Verwendung hochwertiger, vorab freigegebener Musik, die speziell für die Synchronisation komponiert wurde. Hier kommt Audio Network ins Spiel.
Lohnt sich Audio Network?
Für alle, die sich fragen: „Lohnt sich Audio Network?“, sind hier die Fakten. Entscheidest du dich für Audio Network erhältst du Zugang zu mehr als 280.000 hochwertigen, lizenzierten Titeln, die in den besten Studios der Welt aufgenommen wurden; darunter die Abbey Road und die AIR Studios. Von epischer Orchestermusik bis hin zu Hip-Hop, von Drama bis Lifestyle, von Hintergrundmusik bis hin zu Stings – wir decken mit erstklassigen Kompositionen, die von führenden Künstler:innen, Komponist:innen und Produzent:innen aus aller Welt geschaffen wurden, jedes Musik- und Produktionsgenre ab. Und da für ausgewählte Titel Stems und Cut-downs verfügbar sind , passt sich unsere Musik flexibel an deine Geschichte an.
Mit kuratierten Sammlungen und Playlists sowie superschnellen, KI-gestützten Suchtools machen wir es dir leicht, die richtige Musik zu finden. Filtere deine Suchergebnisse nach Musikstil, Stimmung, Instrumentierung und mehr, sowie nach erweiterten Merkmalen wie BPM, Tonart und Texten.
Gibt es eine SFX-Bibliothek bei Audio Network?
Wenn du dich bei der Musikbibliothek von Audio Network anmeldest, erhältst du automatisch Zugriff auf die Audio Network-Soundeffektbibliothek mit preisgekrönten Soundeffekten, die vom Branchenführer Pro Sound Effects bereitgestellt werden.
Es stehen über 200.000 Effekte zur Auswahl – von Foley-Sounds bis hin zu Umgebungsgeräuschen – die von Oscar®-prämierten Künstler:innen wie Mark Mangini (Dune, Mad Max: Fury Road) und Richard King (Dune: Part Two, Oppenheimer) erstellt wurden. Erfahre mehr über unsere Partnerschaft mit Pro Sound Effects in unserem speziellen Blog.
Wie funktioniert die Lizenzierung bei Audio Network?
Bei Audio Network lizenzieren wir unsere Titel projektbezogen, für die weltweite Nutzung und auf unbegrenzte Zeit. Von Fernsehen über Film bis hin zu Werbung und Markeninhalten – unsere Lizenzen decken jede Art von Inhalt über alle Plattformen hinweg ab. Und wenn du eine Lizenz benötigst, die mehrere Projekte abdeckt – vielleicht im Rahmen einer Kampagne oder einer Serie –, wende dich einfach an unsere Kundenbetreuer:innen. Sie erklären dir gerne alles, was du über Abonnements und individuelle Anforderungen wissen musst.
Mehr über Lizenzen erfährst du in unserem umfassenden Leitfaden zur Musiklizenzierung und in unserem Glossar zur Musiklizenzierung.
Wie viel kostet die Lizenzierung von Musik?
Natürlich variieren die Lizenzkosten abhängig von der Nutzung von Projekt zu Projekt. Für ein Angebot wende dich bitte an unser Team von Lizenzierungsexpert:innen.
Sie sorgen nicht nur dafür, dass du nur das lizenziert, was du brauchst, sondern beantworten auch alle deine Fragen und helfen dir so, dich sicher in der komplexen Welt der Musiklizenzierung zurechtzufinden.
Du brauchst Musik für dein Projekt?
Wir von Audio Network bieten eine umfangreiche Bibliothek mit hochwertiger Originalmusik, die weltweit von Fernsehsendern, Marken, Kreativen, Agenturen und Musikliebhabern genutzt wird. Durch klare und einfache Lizenzierung bieten wir eine große Auswahl an Musik in bester Qualität für jede Stimmung und jedes Genre. Klicke auf den Button unten, um herauszufinden, wie wir dich mit deinem perfekten Musikpartner zusammenbringen können!
Wenn du nach Musik suchst, die du für dein Projekt oder deine Inhalte lizenzieren möchtest, gibt es einige Musikbegriffe, die dir nützlich sein könnten. Von Genres bis hin zu BPM: Wenn du die gängigen Beschreibungen von Musik kennst, kannst du schneller das finden, was du brauchst. Du verstehst dann auch besser, welcher Titel perfekt geeignet ist, um Emotionen zu wecken, deine Markengeschichte zu erzählen oder als Soundtrack zu dienen, egal ob für ernste Dokumentationen, sportliche Triumphe oder unterhaltsame Dramödien.
Mit unserer neuen KI-gestützten Prompt-Suche kann jedoch jede:r, unabhängig von den eigenen Musikkenntnissen, genau das finden, was gebraucht wird. Mit der Prompt-Suche kannst du einfach die Szene beschreiben, für die du einen Soundtrack suchst, zum Beispiel: „Inspirierender Sport-Trailer“, „mystische intergalaktische Reise“ oder „gruseliger Wald bei Nacht“, zusammen mit alltäglichen Begriffen, Emotionen, Charakteren, Orten oder Produktionsarten wie Trailern, Dokumentationen, Dramen usw.
Dank unserer Audio-Suche, die ebenfalls die Möglichkeiten der KI nutzt, kannst du ganz einfach Titel finden, die in Klang und Stil einem Referenztitel ähneln. Melde dich einfach bei unserer Suchfunktion an und füge den Link deines Referenztitels von YouTube, Spotify, TikTok usw. ein – schon erhältst du eine Auswahl passender Titel.
Egal, ob du die Prompt-Suche oder die Audio-Suche nutzt: Du findest im Handumdrehen die passende Musik, um deine Vision zu untermalen.
Möchten du mehr erfahren und sowohl Musik als auch Musiklizenzierung etwas besser verstehen? Hier ist unser Musik-Glossar für Einsteiger mit den Begriffen, auf die du beim Stöbern im Katalog von Audio Network am häufigsten stoßen wirst:
BPM
Das steht für „Beats per Minute“ (Schläge pro Minute), was eigentlich selbsterklärend ist – je höher die BMP-Zahl, desto schneller ist die Musik. Ein Walzer hat also etwa 80-90 BPM, während ein Techno-Song bei etwa 120-140 BPM liegt.Wenn du einen Track mit einer bestimmten Geschwindigkeit suchst, kannst du unseren Katalog auch nach BPM durchsuchen.
Genres
Musik wird schon fast so lange in verschiedene Genres unterteilt, wie Menschen sie machen. Spotify listet mittlerweile weit über 1.300 Genres, und es kommen fast täglich neue hinzu. Einfach ausgedrückt sind Musikgenres lediglich Kategorien, die dabei helfen, ein bestimmtes Musikstück zu identifizieren – anhand von Rhythmus, Melodie, Stil, Instrumentierung, Themen oder kulturellen Ursprüngen.
Hier ist ein kurzer Überblick über Musikgenres von Klassik über Jazz, Folk, Rock, Metal, Pop, Hip-Hop, Elektropop und mehr.
Stems/Stings
Was sind Stems?
Stems werden in der Musik im Rahmen des Abmischprozesses und der endgültigen Ausgabe des Tracks erstellt. Sie sind Teilgruppen des Gesamtmixes und spiegeln in der Regel Gruppierungen von Instrumenten oder Instrumentalgruppen wider, im Gegensatz zu einzelnen Instrumenten oder Klängen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Stem und einem Mix?
Normalerweise haben wir 5 oder 6 Stems pro Track, während ein Mix-Projekt einer bestimmten Aufnahme Dutzende oder sogar Hunderte einzelner Tracks umfassen kann. Beispielsweise ist eine Snare-Drum als Teil eines Schlagzeugs ein einzelner aufgenommener Track, während die Gruppierung eines gesamten Schlagzeugs mit allen aufgenommenen Komponenten in einer separaten Untergruppe und Audiodatei ein Stem ist.
Warum Stems verwenden?
Stems bieten mehr Flexibilität und kreative Kontrolle. Sie sind besonders nützlich für alle, die im Bereich Branded Content arbeiten. Du kannst die Lautstärke wichtiger Instrumentengruppen anpassen, um in einem Werbespot die richtige Balance zu finden (zum Beispiel im Verhältnis zu Dialogen und Soundeffekten). Bei unseren Orchester-Tracks erstellen wir beispielsweise in der Regel Stems für Streicher, Holzbläser, Blechbläser und Percussion, damit du genau die Elemente verwenden kannst, die du benötigst.
Stings, Bumpers und Hits sind sehr kurze (8 Sekunden oder weniger) Ausschnitte eines Tracks, die als alternative Enden oder als „Bausteine“ für den Cutter dienen.
Auf unserer speziellen Seite erfährst du mehr über Stems.
Underscore
Dies ist ein Titel, bei dem die Melodie entfernt wurde, sodass er unauffällig als Hintergrund für Voiceovers oder Effekte dienen kann, ohne abzulenken.
Für fast alle Titel von Audio Network ist eine Underscore-Version verfügbar.
Glossar zur Musiklizenzierung: Produktionsmusik erklärt
Die Lizenzierung von Musik ist oft mit einer Reihe verwirrender Begriffe und Einschränkungen verbunden. Mit diesem praktischen Glossar wird es Ihnen das nächste Mal, wenn Sie Musikrechte klären müssen, leichter fallen.
Themenübersicht:
Verfügbare Musikarten
Produktionsmusik (Bibliotheksmusik)
Kommerzielle Musik
Speziell komponierte Musik
Lizenzfreie Musik
Musikrechte
Synchronisationsrechte (Sync-Rechte)
Synchronisationsrechte (Master)
Rechte zur öffentlichen Aufführung
Aufführungsrechte
Urheberrechtsbestimmungen
Cue-Sheets
Zufällige Einbindung
Abkürzungen
PRS
MCPS
PPL
Verfügbare Musikarten
Produktionsmusik (Bibliotheksmusik)
Produktionsmusik (auch als Bibliotheks- oder Stockmusik bekannt) wird speziell für die Verwendung in Filmen oder anderen Bildmedien komponiert. Die Bibliothek, die die Musik verkauft, besitzt in der Regel alle Rechte daran, sodass keine weiteren Genehmigungen vom Komponisten oder anderen Verlagen und Plattenlabels erforderlich sind.
Bei den meisten Musikbibliotheken muss man angeben, wo die Musik verwendet werden soll, um sicherzustellen, dass die Lizenz alle erforderlichen Rechte abdeckt. Lese dir sorgfältig durch, wo du die Musik verwenden darfst, und vergewissere dich, dass du genau verstehst, was deine Lizenz abdeckt.
Audio Network unterscheidet sich von den meisten Musikbibliotheken dadurch, dass eine zentrale Lizenz ausgestellt wird, die alle von dir genutzten Musikstücke für die weltweite, plattformübergreifende Nutzung und Verbreitung auf unbegrenzte Zeit abdeckt.
Kommerzielle Musik
Dieser Begriff umfasst alle Arten von kommerziell erhältlicher Musik, von den Beatles bis zu Taylor Swift, von Ed Sheeran bis zu Megan Thee Stallion. Dabei handelt es sich um Musik, die in erster Linie zum Anhören gedacht ist und nicht zur Untermalung von Bildmaterial.
Generell gilt: Je bekannter der Interpret und der Titel, desto höher sind die Kosten. Es gibt keine festgelegten Gebühren für kommerzielle Musik, und alle Preise sind verhandelbar.
Nach geltendem EU-Recht ist die Musik in der Regel nicht mehr urheberrechtlich geschützt, wenn der/die Komponist(en) vor mehr als 70 Jahren verstorben ist/sind, und du benötigst keine Synchronisationslizenz, allerdings muss möglicherweise noch die Tonrechteklärung erfolgen. (Überprüfe dies immer zur Sicherheit.)
Speziell komponierte Musik
Es handelt sich hierbei um Musik, die speziell und exklusiv für deine Produktion komponiert wird. Das kann kostspielig sein und da es keine festen Preise gibt, muss das Honorar individuell vereinbart werden.
Audio Network bietet diesen Service an und berät dich gerne zu den Kosten, den besten Komponist:innen für dein Projekt und den verschiedenen Herangehensweisen.
Lizenzfreie Musik
Der Begriff „lizenzfreie Musik“ bezeichnet eine Art von Musikbibliothek, in der Musik gekauft und anschließend in Produktionen beliebig oft verwendet werden kann.
Es ist jedoch wichtig, das Kleingedruckte zu lesen, um zu verstehen, wo die Produktion genutzt und verbreitet werden darf.
Audio Network bietet keine lizenzfreie Musik an.
Musikrechteund Begriffe der Musiklizenzierung
Was umfasst eine Musiklizenz?
Synchronisationsrechte (Sync-Rechte)
Hiermit erhältst du das Recht, ein Musikstück in deinem Film zu verwenden. Eine „Sync“-Lizenz wird in der Regel vom Verlag der Musik, die du verwenden möchtest, erworben und ist unabhängig von der Art der Musik erforderlich.
Die einzige Ausnahme bildet Musik, die gemeinfrei ist (in der Regel, wenn der:die Komponist:in vor mehr als 70 Jahren verstorben ist). Selbst wenn du eine Sync-Lizenz hast, benötigst du zusätzlich eine Dubbing-/Master-Lizenz für die Tonaufnahme der Musikkomposition, die du verwenden möchtest.
Dubbing- (Master-) Rechte
Dubbing- oder Master-Rechte geben dir das Recht, die Tonaufnahme eines Musikwerks in deinen Film zu dubben (also zu verwenden). Das Urheberrecht an der Tonaufnahme liegt in der Regel bei der Plattenfirma, die die Aufnahme veröffentlicht hat; der Rechteinhaber ist meist anhand des Symbols ℗ in den Begleittexten zu erkennen.
Es ist wichtig, sowohl die Dubbing- als auch die Synchronisationsrechte für das Musikstück, das du verwenden möchtest, zu klären. Bei den meisten Musikstücken bestehen sowohl Rechte an der Komposition als auch separate Rechte an der Tonaufnahme.
Rechte zur öffentlichen Aufführung
Das Recht zur öffentlichen Aufführung der Musik in einem Film liegt in der Regel beim Sender im jeweiligen Gebiet. Der Sender handelt eine Pauschallizenz mit den Verwertungsgesellschaften aus, die in seinem Gebiet für Kompositionen und Tonaufnahmen zuständig sind.
Im Vereinigten Königreich vergibt PRS for Music Lizenzen für die öffentliche Aufführung von Musikkompositionen und PPL Tonaufnahmen. Lizenzen für die öffentliche Aufführung sind auch für Websites, Messen usw. erforderlich; hierfür ist der Betreiber der Website bzw. der Veranstalter verantwortlich.
Aufführungsrechte→ Oben gelistet, aber kein Absatz dafür
Sowohl die Tonaufnahme als auch das Musikwerk werden im Rahmen unserer allgemeinen Lizenz automatisch freigegeben.
Urheberrechtsbestimmungen
Cue-Sheets
Ein Cue-Sheet ist eine Aufstellung aller in deiner Produktion verwendeten Musikstücke und enthält Angaben zu Titel, Komponist, Verlag, Plattenlabel und Dauer, damit der Sender die Musiknutzung an PRS und PPL melden kann.
Es liegt in der Verantwortung des:der Produzent:in, im Rahmen der Rundfunklizenzvereinbarung vollständige Cue-Sheets für jede Sendung einzureichen. Wenn du die Cue-Sheets nicht ausfüllst, können Strafzahlungen anfallen, die der Sender möglicherweise an den:die Produzent:in weitergeben wird.
Beiläufige Einbindung
Du musst jede Sekunde Musik in deiner Produktion freimachen, einschließlich der Musik, die im Hintergrund einer Szene zu hören ist.
Stelle sicher, dass jede hörbare Musik abgedeckt ist, die auf der Tonspur zu hören ist; auch „beiläufige“ Musik, wie beispielsweise ein Titel, der in einer Szene aus dem Radio erklingt.
Abkürzungen
PRS
Die Performing Rights Society (heute PRS for Music) ist die britische Verwertungsgesellschaft, die für die Lizenzierung der öffentlichen Aufführung von Musikwerken im Fernsehen, im Internet, in Geschäften, Kneipen, Clubs und Konzerthallen zuständig ist.
Andere Gesellschaften, die gemeinsam als Performing Rights Organisations (PROs) bezeichnet werden, sind in anderen Ländern tätig:
ASCAP oder BMI in den USA
SACEM in Frankreich
GEMA in Deutschland
MCPS
Die Mechanical Copyright Protection Society ist die britische Verwertungsgesellschaft, die für die Lizenzierung der Vervielfältigung von Musikkompositionen auf CDs, DVDs und über Online-Downloads zuständig ist.
In der Regel benötigst du eine Lizenz von der MCPS, wenn du Kopien deiner Produktion oder ein Soundtrack-Album verkaufst.
PPL
Phonographic Performance Limited ist die britische Verwertungsgesellschaft, die Lizenzen für die öffentliche Aufführung von Tonaufnahmen vergibt. Rundfunk- und Fernsehsender erwerben diese Lizenz von der PPL. Auch Geschäfte und Büros verfügen über eine Lizenz für die öffentliche Wiedergabe von Musik.
Hinweis: Diese Informationen dienen lediglich als Orientierungshilfe. Hole dir stets unabhängigen rechtlichen Rat ein, wenn du Zweifel hinsichtlich der Verwendung von Musik in deiner Produktion hast.
Nun, da du alle Begriffe kennst, ist es an der Zeit, nach großartiger Musik zum Lizenzieren zu suchen! Wir haben Hunderte von nützlichen Playlists sowie alle zwei Wochen neue Musikveröffentlichungen. Außerdem gibt es eine tolle neue Website-Funktion – die Prompt-Suche! Schau dir unser Video unten an, um mehr zu erfahren.
Du brauchst Musik für dein Projekt?
Wir von Audio Network bieten eine umfangreiche Bibliothek mit hochwertiger Originalmusik, die weltweit von Fernsehsendern, Marken, Kreativen, Agenturen und Musikliebhabern genutzt wird. Durch klare und einfache Lizenzierung bieten wir eine große Auswahl an Musik in bester Qualität für jede Stimmung und jedes Genre. Klicke auf den Button unten, um herauszufinden, wie wir dich mit deinem perfekten Musikpartner zusammenbringen können!
Was Filme angeht, haben wir eine besondere Vorliebe für elektronische Soundtracks. Oftmals vor allem in Science-Fiction- und Horrorfilmen zu finden, hat der gekonnte Einsatz elektronischer Musik in Filmsoundtracks einige der unvergesslichsten Momente der Filmgeschichte hervorgebracht.
In diesem Blog tauchen wir tief in die Welt der besten Filme mit elektronischer Musik aller Zeiten ein – von den Synthesizer-Soundtracks von Wendy Carlos bis hin zu Mica Levis zeitgenössischen klassischen Experimenten. Dabei beantworten wir Fragen wie: Was war die erste Filmmusik mit elektronischer Musik? Verwendet Hans Zimmer elektronische Musik? Und welcher Regisseur hat auch seine eigenen elektronischen Filmsoundtracks komponiert?
Pionier:innen
Der erste elektronische Filmsoundtrack wurde vom Ehepaar Bebe und Louis Barron für den Film „Forbidden Planet“ aus dem Jahr 1956 komponiert. Inspiriert von Norbert Wieners Buch „Cybernetics: Or Control and Communication in the Animal and the Machine“ (1948) baute Louis Barron elektronische Schaltkreise, um verschiedene Piep- und Signaltöne zu erzeugen. Dabei machte er intensiv von der Ringmodulation Gebrauch. Die Klänge wurden anschließend nach der Aufnahme weiterbearbeitet, wobei Echo, Filter und Tonbandmanipulationen zum Einsatz kamen.
Die Besten Elektronischen Filmsoundtracks
A Clockwork Orange (Uhrwerk Orange) – Wendy Carlos (1972)
The Fog – John Carpenter (1976)
Blade Runner – Vangelis (1982)
Matrix – Don Davis (1999)
The Virgin Suicides – Air (1999)
Tron: Legacy – Daft Punk (2010)
The Social Network – Trent Reznor & Atticus Ross (2010)
Drive – Cliff Martinez (2011)
Under the Skin – Mica Levi (2013)
Blade Runner 2049 – Hans Zimmer & Benjamin Wallfisch (2017)
Uncut Gems – Daniel Lopatin (2019)
Poor Things (Arme Dinger) – Jerskin Fendrix (2023)
A Clockwork Orange (Uhrwerk Orange) – Wendy Carlos (1972)
Die Synthesizer-Pionierin und zeitweise als Beraterin für Moog tätige Wendy Carlos schuf unvergessliche Soundtracks für zwei Filme von Stanley Kubrick: „The Shining“ und „A Clockwork Orange“. Durch die Verschmelzung klassischer Werke von Purcell, Elgar und Beethoven mit ihren eigenen innovativen Synthesizer-Kompositionen war Carlos’ Arbeit an letzterem Film wahrhaft bahnbrechend – ihre Beethoven-Bearbeitung „March from A Clockwork Orange“ war der erste eingespielte Song, bei dem ein Vocoder für den Gesang zum Einsatz kam.
Diese ungewöhnliche Kombination aus klassischer Musik und zeitgenössischem Songwriting formte die Welt, die im Film erschaffen wurde, maßgeblich und schuf eine kalte, distanzierte und unheimliche Atmosphäre. Wie Electronic Sound schrieb: „Die maschinell erzeugten Töne selbst sorgten für ein futuristisches Gefühl, dienten aber auch dazu, das Original zu verzerren und zu verfälschen, es herabzuwürdigen … Es ist ein fast punkiger Ansatz in seiner Missachtung der Normen und Feinheiten der klassischen Musik, und A Clockwork Orange nahm die karikaturhafte Gewalt und die nihilistische Ablehnung gesellschaftlicher Regeln des Punk vorweg.“
Das Ergebnis ist eine der besten Synth-Filmmusiken aller Zeiten.
The Fog – John Carpenter (1980)
Von „Halloween“ bis „Assault on Precinct 13” hat Regisseur John Carpenter legendäre Musik für viele seiner Filme komponiert. Für uns zählt sein Titelsong zum Kult-Horrorfilm „The Fog“ aus dem Jahr 1980 zu seinen besten Werken. Das Leitmotiv erinnert an Mike Oldfields Tubular Bells – bekannt aus „Der Exorzist“ – und beeindruckt durch eindringliche, arpeggierte Synthesizerklänge und das unheilvolle Klimpern des E-Pianos, das eine kraftvolle Wirkung entfaltet.
Blade Runner – Vangelis (1982)
Es gibt kaum eine wegweisendere elektronische Filmmusik als die für den Golden Globe nominierten Kompositionen von Vangelis für Ridley Scotts dystropischen Film Noir. Regelmäßig als beste Science-Fiction-Filmmusik aller Zeiten bezeichnet, schuf der griechische Komponist für Blade Runner mit seinem Synthesizer-Arsenal ein fesselndes Klanguniversum – von den geheimnisvollen Harmonien, die die Haupttitel prägen, bis hin zum loungigen Jazz mit Saxophonklängen im Liebesthema. Seltsam zeitlos und doch ganz und gar ein Kind seiner Zeit, vermittelt dieser Soundtrack eine düstere Zukunftsvision, die auch nach mehr als 40 Jahren absolut unvergesslich bleibt.
The Matrix - Don Davis (1999)
Ein weiterer legendärer dystopischer Soundtrack stammt vom Komponisten Don Davis, der die schwindelerregende Handlung des bahnbrechenden Science-Fiction-Meisterwerks „Matrix“ mit einem Feuerwerk aus Synthesizern, Waldhörnern, satten Streichern, Klavier, Percussion und Waterphoneunterstrick.
The Virgin Suicides - Air (1999)
Man kann unmöglich an Sofia Coppolas beeindruckende Adaptation von Jeffrey Eugenides Roman denken, ohne die kompositorischen Fähigkeiten von Air zu bewundern.Tatsächlich zählen ihre beiden träumerischen Beiträge zum The Virgin Suicides Soundtrack nach wie vor zu den meistgestreamten Songs des French Touch Duos. Mit sanften Vocals von Thomas Mars von Phoenix beschwört das zentrale Liebesthema „Playground Love“ eine Atmosphäre sehnsüchtiger Romantik herauf, untermalt von sanften Mellotron-Klängen und dem himmlischen Funkeln von E-Piano-Akkorden.
Tron: Legacy - Daft Punk (2010)
Die französischen House-Pioniere Daft Punk übernahmen den Staffelstab von Wendy Carlos– die die Musik zum Originalfilm Tron komponiert hatte – und produzierten den Soundtrack zur lang ersehnten Fortsetzng der Science-Fiction Reihe. Das Ergebnis ist ein wunderschöner retro-futuristischer Hybrid-Soundtrack, bei dem Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo ihre atmosphärische, von den 80ern geprägte Elektronik mit orchestraler Kraft untermalen. Besonders beeindruckend ist die mit Arpeggios und Hall durchtränkte Synth-Hymne „Son of Flynn“.
The Social Network - Trent Reznor & Atticus Ross (2010)
Trent Reznors Zusammenarbeit mit Atticus Ross für die Facebook-Biografie „The Social Network“, die dem Gründer von Nine Inch Nails seinen ersten Oscar einbrachte, wird regelmäßig zu einer der besten modernen, unkonventionellen Filmmusiken gewählt. Durchgehend verbindet der Soundtrack düsteren Synth-Pop, Industrial-Rock und eindringliche Klavierstücke, um ein Gefühl brodelnder Unruhe zu erzeugen. Dennoch bleibt die Einleitung von „Hand Covers Bruise“ der bewegendste musikalische Moment des Films, wie Pitchfork in seiner Retrospektive von 2022 in Erinnerung rief:
„Ein Klavier, leuchtend und aus nächster Nähe aufgenommen, spielt eine einfache Melodie, die an Brian Enos ‚1/1‘ aus Music for Airports erinnert, oder vielleicht an Enos Startmusik für Windows 95. Untermalt vom geschäftigen Gewirr der Tremolo-Streicher schwebt das Klavierthema wie ein Geist durch den Lärm. Es ist düster, hell, bezaubernd, bedrohlich – die gesamte Welt des Films, zusammengefasst und auf 40 brodelnde Sekunden reduziert. Dann, gerade als die Kamera zum Wohnheim schwenkt, ertönt eine tiefe, dunkle Synthesizer-Note, die einen mit gelben Augen anstarrt.“
Drive - Cliff Martinez (2011)
Es gibt nicht viele Filmmusiken, die den Film selbst in den Schatten stellen, doch bei Nicolas Winding Refns Noir-Actiondrama könnte man durchaus behaupten, dass der eigentliche Star der Soundtrack war. Durch die Kombination von romantischen Electro-Pop-Stücken zeitgenössischer Acts wie Kavinsky, Chromatics und College mit Cliff Martinez’ stimmungsvoller Synth-Filmmusik wurde „Drive“ zu einem überraschenden kommerziellen Erfolg.
Martinez selbst reflektierte anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Films: „Die Wörter ‚Hit‘ und ‚Soundtrack‘ kommen selten im selben Satz vor. Die Filmmusik zu Drive ist das, was einem solchen Erfolg für mich am nächsten kommt. Und ich wünschte, ich wüsste das Rezept für diesen Erfolg, denn niemand ist mehr darauf erpicht als ich, diese Erfahrung zu wiederholen.“
Under the Skin – Mica Levi (2013)
Jonathan Glazers Science-Fiction-Horror-Meisterwerk aus dem Jahr 2013 bleibt einem noch lange nach dem Anschauen im Gedächtnis. Das Gleiche gilt für den Soundtrack, der von der experimentellen britischen Komponistin Mica Levi geschaffen wurde. Im Gespräch mit dem Guardian im Jahr 2014 erklärte Levi: „Wir haben uns den natürlichen Klang eines Instruments angesehen, um darin etwas eindeutig Menschliches zu finden, und dann das Tempo verlangsamt oder die Tonhöhe verändert, um ein Gefühl des Unbehagens zu erzeugen.“ Was folgt, ist eine äußerst beunruhigende, aber wunderschöne Filmmusik, die von zitternden Synth-Drones und künstlich gedehnten Streichern getragen wird – am besten vielleicht veranschaulicht durch den Titel „Love“.
Blade Runner 2049 - Hans Zimmer & Benjamin Wallfisch (2017)
Wie knüpft man an eine der ikonischsten Filmmusiken aller Zeiten an? Indem man natürlich den Oscar-prämierten Komponisten Hans Zimmer engagiert, um die Fortsetzung zu schreiben. Welche Filmmusiken hat Hans Zimmer zuvor komponiert? Unter anderem „Interstellar“, „Gladiator“ und „Inception“, um nur einige der großen Namen zu nennen.
Mit der Aufgabe betraut, die Filmmusik für Denis Villeneuves mit Spannung erwartete Blade Runner-Fortsetzung zu komponieren, holte sich Zimmer zusätzliche Unterstützung vom britischen Komponisten Benjamin Wallfisch. Als Hommage an die Originalmusik verwendet das Duo dieselbe Technik wie Vangelis, darunter den legendären CS-80-Synthesizer, und mischt atmosphärisches Sounddesign mit dem, was Dazed als „Zimmers Markenzeichen aus dröhnenden Hörnern, donnernden Trommeln und hohen, klangvoll resonierenden Synthesizern“ beschrieben hat. Erhalten Sie in diesem kurzen Beitrag einen Einblick in ihren kreativen Prozess:
Uncut Gems - Daniel Lopatin (2019)
Dank der risikoreichen Eskapaden des Protagonisten Howard Ratner (Adam Sandler) ist der Film Uncut Gems der Safdie-Brüder zum Inbegriff filmischer Spannung geworden. Ein wesentlicher Teil des Verdienstes gebührt Daniel Lopatin – alias dem bei Warp unter Vertrag stehenden experimentellen Elektronikmusiker Oneohtrix Point Never –, der eine der einprägsamsten Filmmusiken dieses Jahrhunderts beigesteuert hat.
In Lopatins leicht mulmigen Synth-Klängen finden sich Anspielungen auf Vangelis, während seine geniale Entscheidung, Chorstimmen zu schneiden und zu montieren, eine großartige Atmosphäre von Unheimlichkeit schafft. Wie der Guardian in seiner glänzenden Kritik schrieb: „Beschwingte Flöten und Oboen, die an die jüngste Welle wiederaufgelegter japanischer Ambient-Musik erinnern, beschwören den Rausch zwischen Stressphasen herauf; Soft-Porn-Saxophon zaubert den trashigen Glamour des Diamantenviertels herbei; wortlose Gesänge und Chöre suggerieren einen Geist, der nach Sprache und Bedeutung greift.“
Poor Things - Jerskin Fendrix (2023)
Das Einzige, was noch seltsamer ist als Yorgos Lanthimos’ Verfilmung von Alastair Grays postmodernem Gothic-Horror, ist Jerskin Fendrix’ Oscar-nominierter Soundtrack dazu. Durch den Einsatz einer Palette aus Holzblasinstrumenten und synthetisierten, hauchigen Gesangssamples erweckt Fendrix die kindliche Neugier von Emma Stones Bella Baxter zum Leben und verleiht Lanthimos’ fantastischer, an Frankenstein erinnernder Vision zusätzliche Tiefe.
Abspann
Fragst du dich, warum Filmmusik so ein wesentlicher Bestandteil des Kinos ist? Oder wie man Musik für einen Film lizenziert? In unserem Blog findest du alle Antworten. Besuche The Edit, um mehr über die Kunst der Filmmusik zu erfahren, indem du die besten klassischen Soundtracks erkundest, oder um herauszufinden, was genau der Unterschied zwischen einer Filmmusik und einem Soundtrack ist.
Die Magie der Filmmusik
Benötigst du Musik für dein Filmprojekt? Bei Audio Network produzieren wir Originalmusik von höchster Qualität für Rundfunkanstalten, Marken, Kreative, Agenturen und Musikfans auf der ganzen Welt. Dank klarer und einfacher Lizenzbedingungen können wir dir eine riesige Auswahl an Musik in bester Qualität für jede erdenkliche Stimmung und jedes Genre bieten.
Wir haben alles von Action bis Komödie – ganz zu schweigen von einer hybriden Orchesterkollektion, kuratiert von Zimmer-Schützling Lorne Balfe (Mission Impossible: Dead Reckoning und Top Gun: Maverick), The Real Sound of Hollywood. Außerdem haben wir Hunderte praktischer Playlists zusammengestellt, die dir helfen, deine eigene Filmzauberkunst zu erschaffen. So kannst du wählen, welche Stimmung oder welches Genre du suchst und ob du Titelmusik oder Hintergrundmusik benötigst. Von Neuerscheinungen bis hin zu Trendalben – registriere dich jetzt, um großartige Originalmusik zu lizenzieren.
Du brauchst Musik für dein Projekt?
Wir von Audio Network bieten eine umfangreiche Bibliothek mit hochwertiger Originalmusik, die weltweit von Fernsehsendern, Marken, Kreativen, Agenturen und Musikliebhabern genutzt wird. Durch klare und einfache Lizenzierung bieten wir eine große Auswahl an Musik in bester Qualität für jede Stimmung und jedes Genre. Klicke auf den Button unten, um herauszufinden, wie wir dich mit deinem perfekten Musikpartner zusammenbringen können!
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